Umgang im Todesfall bei Isolationen

  • Standardmassnahmen
  • Die zusätzlichen Massnahmen beim Herrichten des Verstorbenen richten sich nach dem Isolationstyp

Unter Standardmassnahmen werden die im Folgenden beschrieben Massnahmen im Umgang mit allen Patienten verstanden. Die Händedesinfektion, der Umgang mit Handschuhen, chirurgischer Maske, Schutzbrille und Überschürze wird im Rahmen der Standardmassnahmen und bei Kontaktisolationen gleich durchgeführt:

  • Hygienische Händedesinfektion: Korrekte Durchführung der Händedesinfektion nach den 5 Indikationen der WHO
  • Handschuhe: Bei Kontakt der Hände mit Körpersekret/-flüssigkeit
  • Chirurgische Maske/Schutzbrille: Bei Kontakt des Gesichts mit Körpersekret/-flüssigkeit
  • Überschürze: Bei Kontakt des Körpers/der Arme mit Körpersekret/-flüssigkeit

Hustenregel (Personal und Patienten):

  • Papiertaschentuch/Kosmetiktuch benutzen (nicht in die Hände husten/niesen)
  • Nach Entsorgen des Taschentuchs hygienische Händedesinfektion
  • Falls kein Papier(-Taschentuch) in der Nähe, in Ellenbeuge husten/niesen

Details siehe Richtlinie "Standardmassnahmen", Übersicht siehe "Poster Standardmassnahmen"

  • Personal
  • Transport in Aufbahrungsraum
    • Bett: Desinfektion Kopf-und Fussteil vor Transport
  • Angehörige
    • Hygienische Händedesinfektion (auch im Aufbahrungsraum) nach Patientenkontakt

Es sind keine zusätzlichen Massnahmen notwendig, es gelten die regulären Arbeitsabläufe

  • Personal/Angehörige
    • Nach dem Tod des Patienten trägt das Personal in diesem Zimmer während einer Stunde (bei zusätzlichem Öffnen des Fensters oder bei aktiver Unterdruckbelüftung bis 30 min) eine FFP-2-(TB)-Maske
    • Diese Massnahme ist bei Varizellen und Masern nur für nicht immune Personen gültig
  • Es gelten die Standarmassnahmen und die regulären Arbeitsabläufe
  • Information über bekannte aktive Infektionskrankheiten und multiresistente Keime erfolgen via Autopsieauftrag