Radiologie: Umgang mit Kontrastmittelpumpen

Die wichtigsten Massnahmen der Infektprävention

  • Standardmassnahmen
  • Hygienische Händedesinfektion nach den 5 Indikationen der WHO (Wichtig: Händedesinfektion vor jeder Manipulation mit Infusionssystem/Kontrastmittel)
  • Gewährleistung der Sterilität durch aseptische Techniken

Gültigkeit

  • (Notfall) -CT, MR und interventionelle Radiologie (IVR)

Wechsel Zubehörteile

Zubehör

Wechsel

Handhabung/Bemerkung

Systembestandteile
Komplettes System: Kolben,
doppelläufiges Infusionssystem,
Patientenschlauch mit Rückschlagventil,
Heidelberger Verlängerung,
Kontrastmittel + NaCL 0,9%)

  • MR/IVR: nach jedem Patient
  • CT: Nach 4-5 Untersuchungen, max. 8 h

 

  • Diese Wechsel sind zwingend einzuhalten
  • Beschriftung Kolben: Datum/Zeit Anschluss System und Kontrastmittel

 

Patientenschlauch

  • Entfernung nach Untersuchung/Patientenwechsel

 

 

  • Händedesinfektion
  • Diskonnektion Patientenschlauch und Entsorgung
    (nicht an Vorrichtung für neuen Patientenschlauch aufhängen!)
  • Händedesinfektion
  • Venflon: Entfernung oder Verschluss mit sterilem Verschlussstopfen/Mandrin

 

  • Anschluss neuer Patientenschlauch unmittelbar vor Untersuchung
     
  • Händedesinfektion
  • Konnektion Patientenschlauch, Entlüften, an Aufhängevorrichtung anbringen (Anschlussstelle muss frei hängen!)
Doppelläufiges Infusionssystem
  • Bei Untersuchungsunterbruch
  • Verschluss mit einem sterilen Verschlussstopfen nach Entfernung des Patientenschlauches
Kontrastmittel
  • Entsorgung verbleibender Reste am Ende des Untersuchungstages
  • Lösung ist nicht konserviert!

 

Flächendesinfektion

Kontrastmittel-, Blutrückstände vorgängig mit feuchtem Tuch abreiben, anschliessende Flächendesinfektion mit Ethanol ket. 70% (SRFT siehe auch Desinfektionsmittelliste)

  • Bei sichtbarer Kontamination
  • Vor Anbringen eines neuen Systems
  • Nach der Untersuchung eines kontaktisolierten Patienten (z.B. MRSA)
  • Tagesschlussreinigung nach regulärem Untersuchungsabschluss